The Southern Oracle Hellwakening

LiB 054 · 10/2011 · CD

HELLWAKENING is an intense journey through heaven and hell. A Kruegerian nightmare of love, hate, life and death. A reckless picture painted by young & talented artists who woke up in the horrors of our everydays, grabbed their instruments and played to realize the nightmares of this world will never end.

1.Allnighters
2.Sineater
3.I Am Cerberur
4.Monument
5.Scarlet & Gold
6.Bring The Children Home (feat. Mike Schleibaum)
8.Scavengers
10.Hellwakening (feat. Zoltán Jakab)
11.Let The Slaughter Begin (Demo 2010)
12.Secrecy (feat. Peter John Kiss) (Demo 2010)
13.If It Makes You Feel Better... (Debut EP 2010)
14.Hang'm In The Front Yard (Debut EP 2010)
15.Horror Choir Of The Crows (Debut EP 2010)
16.This Pit Got Deeper (Debut EP 2010)
17.Rest In Pieces (feat. FILO) (Debut EP 2010)
18.Traitor Holocaust (Debut EP 2010)



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Poisonfree

Deutschland
Date: 2012-03-08

Modern Metal amerikanischer Prägung erreicht uns via Let it Burn aus Ungarn. Dort ist die Band schon ein entsprechender Name, hat all die großen US Modern Metal Acts supportet (Carnifex, Black Dhalia Murder, Veil of Maya usw) und dort wohl auch ein bisschen Prägung und Schule genossen. Deathcore, NWOAHM oder wie auch immer man das nennen will – es gibt hochagressiven, technisch erstklassigen Metal mit minimalen Anleihen aus dem Metalcore. Schnell, hektisch, brutal und recht kompromisslos dargeboten prügeln sich die Herren durch die 10 Tracks dieses Full Length. Neben vielen hektischen, mit oft fiesen Gitarren gespickten Hochgeschwindigkeitspassagen liefert die Band auch eine gute Dosis Moshcore ab, der überzeugend gewichtig gelungen ist. Auch einige eingängige Melodien hat die Band eingewoben, so z.B. in „monument“. Dominiert wird aber alles vom hochdynamischen modernen Metal der Band. Viele Breaks von den Drums, kaum ein Song der nicht sein Pacing verändert, viele tolle Leads und eine Menge Geschrei ebnen den Weg. Aber: Durch das alles, und dadurch dass man den Sound durchaus kennt, hat die Band bzw. das Album bei mir ein paar Durchgänge benötigt, um richtig zu zünden. Das hat dann aber umso mehr funktioniert.

Erfreulich auch ein Lebenszeichen unseres alten Bekannten Zoltan Jakab (NEWBORN, Bridge to Solace) zu erhalten, der neben Mike Schleibaum als Gast auftritt („hellwakening“ bzw „bring the children home“.

Die Debut EP gibts als Bonus mit oben drauf. Nette Geste! Handwerklich und auch produktionstechnisch steht die Scheibe den US-Vorbildern in wenig bis nichts nach. Zwar ist das alles nicht total neu, aber entsprechend überzeugend vorgetragen macht die Platte durchaus Spass. Auschecken!
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The Pit

Deutschland
Author: Katharina Neuert
Date: 2011-11-06
Rating: 7,5/10

Den Core-Anhängern unter den Lesern dürften die Ungarn The Southern Oracle eventuell noch unter dem drolligen Namen Slaughter At The Engagement Party bekannt sein. Auch unter dem neuen Banner mischen die Jungs Hardcore, Death Metal und Hysterie (das inzwischen, wie beim Black Metal die Monotonie, fast ein Stilmittel zu sein scheint) zu einem brachialen Gemisch, das einem durchaus mal die Ohren schlackern lässt. Dabei trägt vor allem Sänger Barnabás Kókai seinen nicht unerheblichen Teil dazu bei, dass man sich bei einer Kopfhörersession ein wenig fühlt, als hätte man den Schädel in einer Schraubzwinge.

Tatsächlich haben die Ungarn neben dem regulären Album noch ihre Debüt-EP mit auf „Hellwakening“ gepackt – ein feiner Zug, weil das gute Stück wahrscheinlich entweder nirgends mehr zu haben ist oder nie offiziell veröffentlicht wurde. Damit befinden sich alles in allem ganze 18 Tracks auf der Platte, die es auf eine Spielzeit von fast 71 Minuten bringen – Zeit genug, um die Boxen laut aufzudrehen und die Bude dem Erdboden gleichzumachen. Nichts anderes tun nämlich The Southern Oracle mit ihrer Musik: Die Wände zittern, die Trommelfelle erbeben und man kommt aus dem moshen gar nicht mehr heraus. Dabei bollert der Fünfer aber alles andere als stumpf durch die Botanik, sondern sucht sich geschickt seine Nische zwischen Hardcore, Death Metal und Deathcore.

Vergleicht man die Debüt-EP und das aktuellere Material miteinander, fällt einem direkt auf, dass die neuen Songs viel differenzierter ausfallen, während auf alten Tracks wie „Hang ’Em On The Front Yard“ auch mal ganz uncharmant und Grindcore-lastig drauflos gegrunzt wird. Überhaupt fallen die früheren Songs wesentlich brutaler aus, der Sound ist eine Spur dumpfer, was dem Ganzen zusätzlichen Druck verleiht. Allerdings finden sich natürlich auch unter den Demo-Songs einige Appetithäppchen: „Horror Choir Of The Crows“ zum Beispiel verwirrt zu Beginn mit kreischenden Gitarrensoli (passend zum kreischenden Sänger), mausert sich aber bald zum wahren Groovemonster.

Apropos Groove: „I Am Cerberus“ poltert dumpf mahlend durch Boxen und Gehörgänge, dass man das „Resident Evil“-Sample zwischendurch fast nicht mitbekommt. Live kann man sich zu dem Song sicherlich grandios die Knochen brechen, auf voller Lautstärke drückt er aber auch in der heimischen Stereoanlage ordentlich auf die Schädeldecke. Man muss der Platte zwar insgesamt ein paar Durchläufe gönnen, aber dann wächst sich „Hellwakening“ zum echten Nackenbrecher aus.

Für „Bring The Children Home“ wurde dann auf den klassischen Gastauftritt zurückgegriffen: Mike Schleibaum, seiner Zeichens Gitarrist bei Darkest Hour, gibt sich die Ehre und veredelt den Track auf jeden Fall mit ordentlichen Riffs. Man weiß nicht, wie der Song ohne seine Mithilfe geklungen hätte, aber geschadet hat’s definitiv nicht. „Let The Slaughter Begin“ überrascht dann mit extrem fiesen Vocals, stammt der Track doch aus der Demophase 2010 und trotzdem – messen kann der Song sich mit den Vorgängern allemal.

„The Pit Goes Deeper“ fällt dann trotz Moshaction erstaunlicherweise viel klassischer aus als der Rest, was vor allem an den schreienden Gitarren liegen dürfte. Gegen Ende der Platte ist man zwar erschöpft wie nach einem Dauerlauf, freut sich aber doch, den Jungs nach anfänglicher Skepsis noch mal eine Chance gegeben zu haben. The Southern Oracle sind es wert, mehrmals gehört zu werden – wer auf etwas chaotischen Hardcore mit Death-Einflüssen steht, kann hier eigentlich nichts falsch machen, auch alle anderen Core-Fans sollten hier mal ein Ohr riskieren, wenn sie nicht allzusehr auf Klargesang und Melodien abfahren.
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Durchdes Welt

Deutschland
Author: Durchde
Date: 2011-11-06

The Southern Oracle könnte dem ein oder anderen unter dem ehemaligen Namen Slaughter at the Engagement Party ein Begriff sein. Stilistische Veränderungen führte die Budapester dazu sich umzubenennen. Namentlich belieh man sich bei Michael Endes Unendliche Geschichte. Die Band eigene grafische Interpretation der Sphinx fällt hingegen um einiges düsterer aus, als die recht miserable filmische Umsetzung aus dem Bestseller Roman.
Nach einem Demo und einer EP im Jahr 2010, welche ebenfalls auf der CD enthalten sind, erschien Ende Oktober mit -Hellwaking- das erste Full Lenght auf Let it Burn Records. Zu der Recordingsession im No Silence Studio in Ungarn lud man sich Gastmusiker von Darkest Hour und Bridge to Solace ein. Da mir bisher The Southern Oracle noch nicht bekannt waren, freue ich mich unbefangen mit -Hellwakening- einzusteigen und bin gespannt was mich in der nächsten dreiviertel Stunde erwartet….

The Southern Oracle kommen nach einem deftigen Scream gleich zur Sache. Brutaler metallischer Hardcore in Perfektion lässt schon vor dem ersten Blastpart erkennen, dass man eine Vorliebe für Death und Grind Core hat. Wie die Gewalt eines tosenden Gewitters reißt das brutale Moshing alles aus den Grundfesten und macht deutlich, dass im Metalcore Genre in Sachen Härte noch einiges möglich ist. Äußerst heftig schießen rasend schnelle Knüppel Parts durch den Gehörgang und fegen den letzen Zweifler weg, dass wir es hier mit einer möglichen Eintagsfliege zu tun hätten. Die Jungs wollen es wissen und fahren einen breiten und dermaßen bombastischen Sound auf, ohne Rücksicht auf Verluste. Mich erinnert das ganze ein wenig an Carcass und alte Napalm Death im Metal Core Verschnitt. Atemberaubende Solos, derbe Fills an den Gitarren und ebenso kurze gesprochene Parts bereichern den komplexen Sound auf -Hellwakening- ohne ihn zu überfrachten. Puhhh mir bleibt die Spuke weg! An allen Ecken lauern kleine Überraschungen und man zeigt sich in den melodischen Interludes wandelbar.

Einen deftigen Sound bin ich ja vom Münchner Label gewöhnt, aber mit solch einem alles vernichtenden Sound hätte ich dann doch nicht gerechnet…
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Terrorverlag

Deutschland
Author: Moses
Date: 2011-10-31

THE SOUTHERN ORACLE aus Ungarn (!) zocken mitnichten Southern SludgeDoom, wie der Name vielleicht vermuten lässt. Hier wird mächtig die Aggro-Keule geschwungen, sprich Math/ Deathcore steht 10 reguläre Tracks lang auf dem Speiseplan. Ordentlich böllern tut´s auf jeden Fall, viel gniedeln auch. Zusammen mit dem irren Schlagzeuger und dem BrüllKreisch-Frontgeassel wird der Fanschar derbe was vor den Latz geballert.

Dem eher noch etwas zurückhaltenden "Allnighters" folgt mit der Blastattacke "Sineater" der richtige Weckruf, dem man gleich das Beatdownmonster "I am Cerberus" an die Seite stellt. Die Kapelle hat was auf dem Kasten und groovt in den langsameren Passagen amtlich was weg, die Saitenfraktion ist technisch voll dabei. Allerdings wirkt die Chose manchmal doch etwas arg am Rechner zurechtgeschoben, was aber nichts an der Durchschlagskraft ändert. Der Trigger ist quasi im Dauereinsatz und das Aggro-Level enorm hoch. "Monument" schießt recht straight aus den Boxen und punktet auch noch mit schick-dudeligen melodic-Soli. Hier wird mal richtig Gas gegeben und Verschnaufpausen sind Fehlanzeige. Für Abwechslung wird aber zum Glück auch gesorgt, so dass die Chose ausnahmsweise mal nicht stumpf wird nach 15 Minuten. Was in dem Genre ja schon eine Seltenheit ist! Vor allem der permanente Mehrfach/ Wechselgesang ist Klasse gemacht. Mit dem schnell bratzenden Deathcore-Burner "Fear comes in Waves" und dem abschließenden wuchtigen, rollenden Titeltrack (der nach einigen Minuten quasi-Leerlauf noch eine Geräuschfeedbackrehearsalorgie enthält) hält man das hohe Level bis zum Schluss durch.

Es gibt also tatsächlich auch noch interessante Scheiben in diesem ausgelutschten Genre, die man sich sogar mehrfach komplett anhören kann! Aufgepumpt wird die Scheibe noch mit 2 starken Demotracks von 2010, den 2 Songs (+ Intro) der Debut-EP und 3 weiteren Bonustracks. Macht satte 18 Songs und opulente 71 Minuten! Value for Money, allerdings rechtfertigen die regulären Albumsongs alleine schon locker einen kauf! Starke Abrissbirne, die im Genre ganz vorne mitspielt!

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Helldriver

Deutschland
Author: rg
Date: 2011-10-31
Rating: 5,5/7

The Southern Oracle aus Ungarn hießen früher Slaughter At The Engagement Party und veröffentlichen mit “Hellwakening” ihr Debüt. Aus Ungarn kommen zwar nicht besonders viele Bands der härteren Gangart, wenn dann aber meist qualitativ hochwertige. Man denke an Truppen wie Newborn, Bridge To Solance oder The Iduro. Angesichts der Durchschlagskraft ihres Debüts ist klar, dass auch The Southern Oracle diese Tradition fortsetzen. Stilistisch sitzt die Band irgendwo zwischen Metalcore, Deathcore und Grind. Auf technisch hohem Niveau haut die Band einen brutalen Kracher nach dem anderen raus. Messerscharfe Killer-Riffs, Blastbeats und Flitzgeitarren auf der einen Seite, aber auch Einflüsse aus traditionellem Metal, bodenständige Rock Riffs und eine deutliche Portion Punk auf der anderen Seite fügen sich zu einem explosiven Sound zusammen. Trotz des hohen Aggressionslevels hat die Band immer wieder Platz für kleine Melodien. Das Album ist insgesamt recht abwechslungsreich: immer wieder kommen interessante Kleinigkeiten in den Songs vor, seien es coole Samples oder unerwartete Breaks. Am Mikro wird wahlweise heiser gekreischt oder derb gegrunzt. Alles sehr souverän und mit genügend Nachdruck. Die Band klingt jederzeit frisch und geht mit hörbarer Spielfreude an die Sache ran. Die Songs wirken spontan aber dennoch kompakt. Als Gäste treten Zoltan Jakab (Newbon/Bridge To Solace) und Mike Schleimbaum (Darkest Hour) auf. So wird „Hellwakeing“ zu einem rundum gelungenen Debüt einer Band, die man unbedingt im Auge behalten sollte. Zusätzlich zu den zehn Songs vom Album sind auf der CD übrigens noch die Tracks des ersten Demos und der Debüt-EP zu finden.
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Legacy

Deutschland
Date: 2011-10-31
Rating: 12/15

THE SOUTHERN ORACLE knallen mit „Hellwakening“ einen ungemein düsteren, fiesen Hassbrocken, der sich nicht (!) gewaschen hat ins Auditorium. Roh und flott geht es mit `Allnighters´, dem Opener der Platte los. Im Stil von The Black Daliha Murder, Withechapel, aber auch Parkway Drive und Konsorten knüppeln sich die Ungarn durch die zehn Songs von „Hellwakening“. Doch das Schaffen dieser jungen Combo schlicht als Geknüppel abzutun, wäre schier verwerflich. Technisch einwandfrei, auf den Punkt, und immer schön auf die Zwölf geht es auf diesem Album. Auch für mitreißende Melodien ist noch Platz im Dampfhammer-Sound von THE SOUTHERN ORACLE. So soll es sein! Man führe sich `Scarlet & Gold´ zu Gemüte, welches mit seinem rotzigen Drive fast schon punkig daherkommt. Generell legen die Jungs viel Wert auf Abwechslung, was dem Liedgut und der Gesamtatmosphäre sehr zugute kommt. Auch produktionstechnisch braucht sich der Fünfer mit diesem Output hinter keinem der „Genre-Riesen“ zu verstecken. Alle Instrumente machen ordentlich Druck, und das pissige Organ des Sängers fügt sich perfekt in den Gesamtsound ein. Lediglich die Bassdrum hätte etwas lauter ausfallen können. Aber man kann eben nicht alles haben. Ende vom Lied: THE SOUTHERN ORACLE haben auf „Hellwakening“ alles richtig gemacht, und so bleibt nur zu hoffen, dass sich der Bekanntheitsgrad der Band durch dieses Brett maximiert, zumal das Material auch live ordentlich zünden sollte.
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Firealive

Italy
Author: Walter
Date: 2011-10-31
Rating: 10/10

Hailing from Hungary The Southern Oracle play a very strong metalcore in face with potent and solid breakdowns through chugga chugga guitars, excellent growling and memorable guitars riding surrounded by superb drumming. Well, I must admit that they’re much extreme for be labelled as “metalcore”, it would be perfect death metalcore anyway, labels aren’t always perfect and in my point of view this is definetly a metalcore band. Each song of “Hellwakening” (October 2011, Let It Burn Records) is a real masterpiece, with furious parts, very fast, suddenly broken by granitic breakdowns with a super-heavy result. This ban know very very good how to write a professional song, from first to last minute: no clean vocals just a storm of ten tracks break-neck. High skills an professional tecnique bring together a perfect production, definetly explosive in some parts. Overall, this is a record that you must buy, then check The Southern Oracle near your city ready for a deep mosh. A good success, metalcore masterpiece, there’s good talent for the future…Compliments also to Let It Burn Records, this label is becoming leader for European metalcore, spreading always professional bands. Excellent work.
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Heartbeatmedia

Deutschland
Author: Tanja Adis
Date: 2011-10-31

Ihr habt den Name The Southern Oracle bisher noch nie gehört? So ist es mir auch ergangen. Fest steht, dass The Southern Oracle ziemlich unchristlich durch die Tracks fräsen und eine Spur der Verwüstung hinter sich herziehen. Auch wenn ihr bereits eine Abneigung gegen Metalcorebands entwickelt habt, es lohnt sich mal in “Hellwakening” reinzuhören, denn dieser Stilmix hat es in sich.

Neue Songs plus bereits veröffentlichtes Demomaterial und Debüt EP auf einen Silberling gepresst und fertig ist das Debütalbum. Denkbar einfach das Rezept oder? Mal sehen, ob sich The Southern Oracle musikalisch auch mit so einer elementaren Vorgehensweise zufriedengeben? Früher waren die Jungs übrigens unter dem Name Slaughter At The Engagement Party tätig. Gut, dass Sie sich umbenannt haben! Die Band stammt aus Ungarn und konnte sich angeblich in der dortigen Metaluntergrund Szene schon einen guten Namen machen. Wer jetzt Angst hat, hier eine weitere schnöde und belanglose Metalcoreband aufgetischt zu bekommen, wird schon kurz nach dem Pressen der Playtaste eines Besseren belehrt.

Dass die Jungs fleissig waren steht ausser Frage. Denn die neuen Tracks klingen noch intensiver, haben eine grössere Sounddichte und sind in der Gesamtheit brachialer, als das bisherige Material. Übrigens ist Mike Schleibaum von Darkest Hour mit von der Partie, der ein Solo im Song “Bring The Children Home” singt. Auch Zoltan Jakab, kein anderer als der frühere Sänger von Newborn und Bridge To Solace, ist im epischen Titeltrack “Hellwakening” zu hören. “Hellwakening” ist eine brachiale, manchmal auch gewöhnungsbedürftige Reise durch Himmel und Hölle, die von Liebe über Hass bis hin zum Tod alle möglichen und unmöglichen Alpträume zu verarbeiten versucht.

FAZIT: The Southern Oracle haben genau den richtigen Name gewählt, denn Sie scheinen verstanden haben, worum es geht. Nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich. Rein stilistisch klingt “Hellwakening” auf jeden Fall wild und im Prinzip können die Jungs absolut nicht in eine Schublade eingeordnet werden. Die Hölle steht Kopf und ihr solltet das mal reinhören, wenn Ihr offen für Neues seid!
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Burn Your Ears

Deutschland
Author: Kai
Date: 2011-10-25
Rating: 8/10

SLAUGHTER AT THE ENGAGEMENT PARTY schien wohl ein zu abgegriffener Name gewesen sein und so nannten sich die Ungarn kurzerhand einfach THE SOUTHERN ORACLE und legen hier einen ordentlichen Brocken von Metalcore und Deathcore ab, der mich endlich mal wieder richtig begeistert. Irgendwo zwischen PARKWAY DRIVE, SUICIDE SILENCE, BRING ME THE HORIZON und AS BLOOD RUNS BLACK setzen sich die Ungarn wunderbar in Szene!

Um das Debüt (zumindest unter diesem Namen) noch weiter aufzuwerten, gibt es noch ein Gitarrensolo-Auftritt von einem der Sechssaiter von DARKEST HOUR und ein Vocal-Auftritt vom ehemaligen BRIDGE TO SOLACE-Sänger – ziemlich fett die ganze Angelegenheit also. Der Sound ist natürlich ganz so, wie man ihn vermutet: extrem fett und drückend, aber das steht den Jungs und ihrer modernen Variante des Deathmetals mit Hardcore-Elementen auch einfach. Und so sollten sich Victory Records eigentlich die Finger nach so einer Band lecken, da TSO deren Veröffentlichungen in diesem Genre zum Großteil ziemlich alt aussehen lassen.

Die ganze Zeit über scheinen THE SOUTHERN ORACLE in Flammen zu stehen und wechseln zwischen stampfendem Midtempo, dicken Breakdowns oder schnellen Angriffspassagen hin und her, bauen ein wenig Atmosphäre in die Songs mit ein (Kinderreime und-gebete zum Bespiel), erfinden zwar in keiner Sekunde das Rad neu oder stellen sich als sonderlich innovativ dar, vermengen aber alle bekannten Stilmittel zu einem wirklich brutalen Mix mit vielen Blastbeats (und beim Titeltrack sogar ein wenig Blackmetal-Atmo) und dem direkten Zug nach vorne.

Metalcore schien für mich in den letzten Monaten immer weiter an Bedeutung zu verlieren, aber eine Platte wie „Hellwakening" (Inklusive eines alten Demos und EP) zeigt, warum dieses Genre mal so dermaßen viel Wind unter den Flügeln hatte und steht den üblichen Verdächtigen Helden in kaum etwas nach. Ziemliches Brett!


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takeyourshot

Author: TxYxS
Date: 2011-10-24

The Southern Oracle is a band which juggles brutal metalcore and deathcore with such precision and technicality, that will surely delight the needs of most modern metal (and some hardcore) fans.

Hellwakening is indeed a hell of an album. It's filled with heavy metallic riffs and stompy beatdowns that succeed one in other in a very relentless and warlike manner. There is enough speed, heaviness and ferocity spat out, which will have you going for the "repeat" many times over as a result. Maybe at first, this album is a bit of a handful and sounds a bit long for the inexperienced listener, because of all the complex riffs and constant changes in the songs (and the slight lack of catchiness). However, there is no letting up by these Hungarians; just merciless metalcore pounding! What this actually means is that you have to work on the record by giving it your time and attention. In other words, it's a solid, mature, real metal record.

A thing you shouldn't be looking for in this record is clean vocals. These Hungarian dudes keep it heavy all the way through and resist going out like the majority of metalcore bands, which can't resist the pop element (i.e. The Devil Wears Prada, We Came As Romans etc). Therefore albeit having their melodic riffs, this album often departs from metalcore territory and kind of dwelves more into technical deathcore stuff. In a way, it transcends both these genres. Some of the riffs are melodic and technical, while others are more proper death metal oriented. There is something for everyone (except the emo kid).

This album also has a nice production that takes it away from the usual beatdown and metalcore stuff, and roots it firmly in a more metallic tradition. Therfore, fans of The Haunted and Heaven Shall Burn will definitely enjoy this more than fans of whatever modern metalcore is the flavor of the day out there. Nevertheless, there is enough beatdown to keep all the beatdown junkies satisfied, for sure. Add some nice layers of horror atmosphere, guest vocals by Darkest Hour and Bridge To Solace members, great looking artwork by Dyer Baizley (or someone else?), and you get a very enticing package indeed.

UPs: Awesome production, very high technical skills, good exchange of dual vocals (high and low pitched), decent amount of brutality.
DOWNs: Not enough innovation going on here, not very catchy or memorable enough songs.
LOWDOWN: Technical but mature metalcore/deathcore for the metal fan.
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King Asshole

Deutschland
Author: Jens Krause
Date: 2011-10-24
Rating: 7/10

Mit The Southern Oracle aus Ungarn ist eine recht umtriebige Deathcore-Band aus Ungarn unterwegs und beglückt uns mit einem Debüt „Hellwakening“, welches mehr als Aufhorchen lässt.

Die konnte trotz des kurzen Bestehens bereits diverse Supportslots ergattern und stand mit Szenegrößen wie Walls Of Jericho, Trigger The Bloodshed oder Cataract auf der Bühne. Dafür, dass die Jungs noch keine drei Jahre Bandbestehen auf dem Buckel haben, feuern sie aber schon mehr als saftig aus allen Kanonen. Fette Riffs und eine tonnenschwere Rhythmusfraktion treiben einen durch die ziemlich lange Spielzeit der CD. Weit über eine Stunde werden uns aktuelle Tracks, sowie ältere Aufnahmen der Demos der Jungs, um die Ohren geballert. Bei „Bring The Children Home“ (geiler Titel) gibt sich Mike Schleibaum (Gitarrist von Darkest Hour) ein Stelldichein.

Sänger Barnabas ist glaube ich durchgehend angepisst, anders kann ich mir die derben Shouts über die komplette Spielzeit nicht erklären, Respekt..

Grundlegend müssen bei irgendwelchen Vergleichen natürlich immer irgendwie Bands wie Suicide Silence und Whitechapel herhalten, wobei ich in einigen Passagen sogar Parkway Drive ähnliche Nuancen erkenne.

Die Scheibe ist recht gut und druckvoll produziert, doch mangelt es noch ein wenig an Abwechslung um in ganz obere Gefilde zu gelangen..

Solides Debüt, macht definitiv Hoffnung auf mehr. Engagement zeigen die Herren aus Szeged ja jetzt schon. Wie bereits erwähnt - noch ein ganz wenig mehr Abwechslung und die Jungs erreichen einen Champions League Platz in ihrem Genre. Besser gefallen als die gehypten Suicide Silence tun sie jetzt auf jeden Fall schon.

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Own Blood Magazine

Deutschland
Date: 2011-10-24
Rating: 10/10

Zehn hasserfüllte Tracks, die mit metallischer Härte, technischer Finesse und einer sehr variationsreichen Stimme des Sängers alles niedermähen, was ihnen in den Weg kommt. Die Ungarn präsentieren uns hier einen absoluten Wutbrocken, der sich vor großen Ami Bands definitiv nicht verstecken muss. The Southern Oracle agieren von Anfang bis Ende auf wirklich sehr hohem Niveau und beschwören einen Killer-Riff nach dem anderen. "Hellwakening" ist einfach absoluter Deathcore Overkill, heftiges Breakdown Gewitter, brutale Screams, derbe Blasts und groovig ohne Ende. Ein totales Massaker, dass die Ungarn hier veranstalten und dem Titel der Scheibe aller Ehre macht. Apokalyptisch, düster, tonnenschwer und voller Wut! Hellwakening ist definitiv nichts für schwache Nerven.
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Nuskull

Hungary
Date: 2011-10-24
Rating: 9/10

Ha hazai lemezekről esik szó, olybá tűnhet, visszatérő vesszőparipánk az itthoni színtér megkésettségének boncolgatása. Ám tegyük a kezünket a szívünkre, és lássuk be: egy darabig valóban tudunk hangulatilag és akár a dalok szintjén is olyan lemezeket sorolni, amelyek vagy jellegzetes kelet-európaiságuk okán válhatnak igazán izgalmassá a Nyugatnak (ez nálunk főleg a nu-metal túlórás népszerűségének köszönhető), vagy csak simán eladhatónak tartják az egyébként teljesen jellemtelen produkciót (Ektomorf), de a kör igenis bezárult, és sajnos átestünk a lónak arra az oldalára, amikor már egyszerűen nem tudunk felzárkózni nemzetközi minőségű produkciókkal a világ korszerű tendenciáihoz. Érték szempontjából legalábbis bizonyosan űr támadt itthon az utóbbi években, és némiképp ezt hivatott befoltozni a The Southern Oracle méltán várt bemutatkozó nagylemeze, ami a következő hónapok aktív beszédtémája lesz határainkon innen és túl is, ezt garantálhatjuk.

Ugyanis ha a névelőd debütáló EP-je alapján egy olyan nagylemezt várnál, amely közvetett hatásokba ágyazva definiálja a magyarországi deathcore csúcsát, csalódást kell okoznunk, mivel a The Southern Oracle előzetes nyilatkozataival párhuzamosan valóban kilépett a deathcore műfaji kereteiből. Ez a megérés azonban nem a tendenciaszerű death metalosodásban teljesedik ki, hanem egy olyan páratlan és mind zeneileg, mind koncepcióját tekintve érett dalcsokorban, amely bátran és kellő határozottsággal nyúl úgy több műfaji zsánerhez, hogy mindeközben a dalokat következetes koncepció fogja össze és zárja keretbe. Ezekre már a múlt héten megjelent interjúnkban is kitértem a kérdéseimben, de valóban szükségesnek érzem hangsúlyozni, hogy a Hellwakening felépítése egy annyira egységesen magas minőségű és összefüggő láncolatokra felépülő dalcsokrot tükröz, amilyenre hazai szinten az Of Bitterness and Hope óta nem volt példa. Ez azonban csak a szerkezetiség szövevényes, oda- és visszautalásokból rendszerezett, valamint hangulatilag kiteljesedő egészére vonatkozik, ugyanis a Hellwakening címének jegyében is egy olyan örvénylésre csábítja hallgatóját, amely kizárólagosan egyirányú, és az is mélyen lefelé ível. Legyen szó közbeékelt intermezzókról, átvezetésekről vagy direkt dalkezdetekről, biztosak lehetünk benne, hogy zeneileg, dalszövegileg és a kísérő betétek szempontjából is kifogástalan egységet alkot a közel háromnegyed órás dalcsokor.

Az albumot nyitó Allnighters minden szempontból biztosítja az alaphangulatot, hiszen már itt nyilvánvalóvá válik a megszólalás súlya és a sokszínűség ténye is, hiszen az egyes breakdownok, groove-ok és riffek a lehető legerősebb formában váltják egymást a csordavokálok és a zeneileg is explicitté tett Rémálom az Elm utcában-utalások mellett. Ez főképp a dal második felében kap hangsúlyt mind a szövegekben, mind a zenében, ahol frappáns húzásként nem a legnyilvánvalóbb bernsteini téma lett bevonva a tételbe (amin a filmzene-rajongók igen sokat fognak örömködni), és emellett még a szintetizátor is megjelenik, még inkább hitelt és tartást biztosítva a dalnak. Azonos lendülettel, szünet nélkül robban be a Sineater, ami talán a legközelebbi viszonyt ápolja az EP riffjeivel és váltásaival, ám ahhoz képest is izgalmasabb, érettebb az összhatás, amin a tétel közepére beszúrt mantrázás is sokat segít a még mindig csak hangsúlyos helyzetekben megjelenő breakdownok mellett. A koncertekről már ismerős I Am Cerberus talán elsőként villantja meg a dalcsokron a meglévő csordákon túl, hogy a death metal és a deathcore mellett napjaink NYHC-revivalje is hatott a srácokra, amit csak tovább fokoznak azok a technikás metalcore és heavy metal-ihlette dallamok és tempóváltások, amik a kiadvány legfogósabb dalában, a koncerteken szintén elővett Monumentben teljesednek ki. A dalszövegének személyes tartalma miatt újabb lefelé vezető lépcsőt jelentő szerzemény lendülete és sodró fődallama elsőre megragad a fejben, hogy a katartikus lezárás feloldó jellegéről ne is beszéljünk.

A következetesség jegyében ezt az érzelmi indíttatást ragadja meg a Scarlet & Gold, ami dallamos modern hardcore vázát tekintve tudja hasznosítani az előzményeket: a Bridge To Solace feloszlása óta még csak hasonlót sem hallhattunk itthon, amit Barni tiszta betétei is alátámasztanak (bár a lemez egészén igen változatosan használja orgánumát), hogy a lezáró téma szépségéről ne is beszéljünk. A hardcore alapvető húzása a Bring the Children Home-ban is megmarad, ezzel mintegy hármas alszerkezetet képezve az előző két dallal, ám itt érhető tetten a legnyilvánvalóbban az a mélységi átmenet, amit Mike vijjogó vendégszólóját és egy átvezető imát követően a korábban már megismert The Ghost Key örvénylése és nyílt dalszövege legitimál. A Scavengers zajos átvezetésnek indul, amely az Allnighters kruegeri témáját idézi meg egy kis füttyentéssel, ám a végére kikerekedő dal tökéletes alapot biztosít az élőben már szintén bemutatkozó Fear Comes In Waves számára, amely ismét magán hordoz épp annyi hardcore jegyet, amennyitől a tételt nem címkézhetnénk következmények nélkül deathcore-nak, bár erre a végső csordavokál és az azt megelőző susmorgás is rásegít. A záró Hellwakening pedig igen rövid idő alatt sűrít számtalan zenei műfajt és hangulatot, ám épp ez a tétel oldja fel mindazon utalási hálókat, amiket eddig csak sejthetett a hallható: nyilvánvalóvá válik az idő fontossága és keretezése a rémálmok mellett, ahogy a tétel többszörös összetettsége jellemző az albumra is, gondolva a fanfáros black metal-betétre, a kilencvenes évek hardcore-jából merített döngölésre, vagy a szerzemény meglepetését megelőző dallamívre, aminek hirtelen elharapódzása túl frappánsan van továbbvezetve ahhoz, hogy zavaró lehessen.

Nem tudom, hogy a kritika eddigi részéből nyilvánvalóvá vált-e, de számtalan kérdést vet fel a Hellwakening dalcsokra. Ez pedig nem is véletlen, hiszen Bodócsi Imi kétségkívül saját generációjának legjobb, legnyitottabb és legtehetségesebb dalszerzője, aki ezen a lemezen bármilyen műfaji keretekhez is nyúlt, mindenből a lehető leghatékonyabb eredményt hozta ki. És épp ezért merek hinni abban, hogy a The Southern Oracle, mint olyan, itthon végképp a mainstreambe emeli azt a hullámot, ami az utóbbi években indult hatalmas fejlődésnek, mert a zenekar úgy tudott kilépni korábbi szárnypróbálgató korlátjai közül, hogy tulajdon kiteljesedését a maradéktalan sokszínűségben lelte meg. Ez az arculat pedig betörhetetlen és megcsonkíthatatlan, hiszen a dalcsokor szerves kohéziója ad valós karaktert a The Southern Oracle-nek, és emiatt fogják a következő hónapokban nagyon sokan megismerni a srácokat. Titkon abban is bízom, hogy a banda jelenlegi színtérszervező funkciójában saját korának Newbornjaként fog sokakkal megismertetni egy olyan hangzást, ami tulajdon változatosságából adódóan lel majd befogadó fülpárokra, bárhová is jusson el. Persze az ellenlábasok nyilván jönnek majd a plagizálás gondolatával, de most megkönnyítem a dolgukat: Bring Me The Horizon, Attila, For The Fallen Dreams, The Ghost Inside, War From A Harlot’s Mouth, August Burns Red. Ezek a nevek fognak elhangzani az elégedetlenkedőktől referenciaként, ez azonban a The Ghost Key kezdőriffjén és váltásán, valamint a Monument hangolásán túl alaptalan, féltékeny és kicsinyes reakciókhoz fog vezetni. Ugyanis ahogy már a ‘Will You Marry Me esetében is hangsúlyoztam, egy olyan szalonképes produkcióval van dolgunk (mostanra pedig már végképp így van), amely azért fájhat itthon sokaknak, mert egyszerűen nem találni benne hibát sem a zenét, sem a tagok alázatosságát tekintve. Mert a Hellwakening egyszerűen mindenhonnan nézve is az év bemutatkozása, én pedig nem is szégyellem úgy magas pontszámmal honorálni ezt a teljesítményt, miközben bevallom, hogy hetek óta gyakorlatilag képtelen vagyok mást hallgatni:
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Feinundknusprig

Deutschland
Author: Hadem
Date: 2011-10-24
Rating: 6/10

Die Jungs von The Southern Oracle haben sich mit ihrer Debut-Platte richtig Mühe gegeben. Auf ihrer neuen Scheibe “Hellwakening ” gibt es 18 Songs zu hören, wobei aber nur zehn davon neu sind. Die restlichen acht Tracks bestehen aus ihrer ersten EP, die sie als kleinen Bonus noch an das Album drangehängt haben. Meine Review beziehe ich allerdings nur auf die neuen Songs. Jetzt aber mal zur Sache…

Wer schon im gleichen Atemzug wie The Black Dalia Murder und Walls Of Jericho genannt wird, der sollte auch was zeigen können. Die Ungarn um Sänger Barnabás Kókai legen aber ab dem ersten Track auch sofort los. Hier gibt es nur binäres Spiel: 0 oder 1, nichts oder vollgas. Und die 0 kommt erst wieder am Ende des Albums zum Vorschein. Davor werden in jedem Song Blastbeats, Breakdowns, Growls, Shouts, böse Riffs und ein paar sehr coole Samples eingesetzt, um es dem Zuhörer so richtig ungemütlich zu machen. Aber angenehm ungemütlich.

Trotzdem muss man leider auch anmerken, dass das Genre vor The Southern Oracle nur noch bedingt unbeackert war. Der einzige Wiedererkennungswert liegt auf der Scheibe wohl bei den Samples. Eigentlich sind diese Elektroschnörksel meistens nicht mein Ding, wer sie aber so dezent und v.a. songdienlich einsetzt, kann damit keine Fehler machen. Aber einen gewissen “schon-zehnmal-so-gehört”-Faktor bleibt trotzdem im Kopf. Für ein Debutalbum auf jeden Fall keine schlechte Hausnummer, verglichen mit anderen Bands und Alben allerdings nur etwas besserer Durchschnitt.
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Mega-Metal

Deutschland
Author: Maz
Date: 2011-10-10
Rating: 8,5/10

Zugegeben, Ungarn hätte ich als letztes Herkunftsland dieser Truppe vermutet. Und die Herren - allen voran Fronter Barnabás Kókai - müssen mächtig schlecht gelaunt sein - anders ist ein solch aggressiver, bitterböser und (im positiven Sinne) widerlicher Hassbolzen kaum zu erklären. Das eröffnende "Allnighters" erschlägt einen förmlich durch seine Überdosis an quasi allem: Breakdowns, Gangshouts, Moshparts, Kinderreime (!), extrem angepisste Growls (die fast schon in Black Metal-artiges Gekeife übergehen) und das alles in einem auf den ersten Blick etwas wirr erscheinenden Song. Das nachfolgende, und mit wenig über 2 Minuten nur halb so lange Stück "Sineater" ballert so massiv und druckvoll in bester Deathcore-Manier aus den Boxen, als hätten Whitechapel, Carnifex und Suicide Silence einen dreckigen Bastard gezeugt (gleiches gilt im übrigen auch für "Scavengers"). Im weiteren Verlauf fällt immer wieder die außerordentlich starke Gitarrenarbeit der Herren Bodócsi und Kemény auf, die solchen massiven Schädelspaltern wie "Monument" das letzte i-Tüpfelchen verpasst, und Darkest Hour-Gitarrist Mike Schleibaum veredelt sogleich dann auch das hitverdächtige "Bring the children home". Und als wären diese zehn tödlichen Geschosse (allesamt auf konstant hohem Aggro-Level) noch nicht genug, gibt's als Bonus noch zwei 2010er Demo-Versionen sowie die komplette 6-Track-Debüt-EP (bei der der Fünfer fast noch krasser abgeht) obendrauf. "Hellwakening" ist in diesem Genre derzeit schlicht und einfach eine der besten Scheiben! (maz)
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The New Review

Author: Austin Williams
Date: 2011-10-06
Rating: 3,5/5

I don’t know if there is any one secret to successful writing, but one important step is to move beyond imitation and discover what you can write that no one else can – that is, find out who you are and write that in an appropriate narrative and style.” – James Gunn

This is a step I try to take in my own writing, though I feel I often don’t succeed in this. However, I find this quote to be just as applicable to the musicians I find myself writing about. That being said, let me introduce you to Hungarian quintet The Southern Oracle, and their debut, Hellwakening. They have an intense brand of metalcore with some deathcore elements that I personally would place somewhere in between Zombie EP-era The Devil Wears Prada and Blind Witness. Fortunately, unlike Prada, The Southern Oracle don’t feature any clean vocals on this album. Vocalist Barnabás Kókai starts “Allnighters” off with a bang, roaring “Welcome to your nightmare!”, and the album takes off at a break-neck pace from there, rarely allowing the listener time to breathe. Kókai’s vocals sound incredibly similar to Mike Hranica of the aforementioned The Devil Wears Prada and Eric Kemp from At The Throne Of Judgment. Many times, his vocals save this band from being dull, as he changes pitch often.

This is a breakdown-heavy romp, be warned. This isn’t to take anything away from the band’s technical ability at all, as the guitar work is most definitely a step above a lot of modern metalcore, but as a result of being overly reliant on open chord at times, there are only a couple of times where the pace is changed, the most prominent being the clean guitars at the end of “Scarlet & Gold.” The track “The Ghost Key” opens with “Now I Lay Me Down To Sleep”, which has been previously used by other artists like Metallica and Megadeth. Perhaps my favorite moment of the whole album, however, is the sample of The Red Queen from Resident Evil saying “You’re all going to die down here” in the song “I Am Cerberus”, which, not surprisingly, turns out to be a callout into a breakdown. In the song “Fear Comes In Waves”, comes a gang vocal segment eerily similar to the one found in Upon A Burning Body’s “Intermission”, a chant leading into an explosive breakdown that ends the song.

Hellwakening’s production is a little rough around the edges at times, but overall, I didn’t have any problems with it. I do wish the bass was more audible at times, but that’s a very, very small gripe in the grand scheme of things. The biggest gripe I have with this entire album, though, is the 5 whole minutes of the title track dedicated entirely to the sound of a clock ticking, just like “January and On” by See You Next Tuesday. To me, this is excessive, and only serves to extend the length of the album needlessly. Now, you might not have noticed this, but I have pointed out many, many instances where there are nearly exact comparisons and even borrowed concepts, and I find that this is the biggest weakness of this album: everything here has been done before. Hellwakening is a melting pot of elements that other bands have found success in. It makes for an entertaining listen, but it doesn’t stick for long. Still, this is a band with talent that I will be watching for in the future.
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Allschools

Deutschland
Author: Mitch
Date: 2011-09-25
Rating: 7/10

Szeged in Ungarn ist wohl nicht allzu bekannt dafür eine aufstrebende Musikszene zu haben. Trotzdem preschen aus dieser südungarischen Stadt THE SOUTHERN ORACLE hervor.
Sie machten sich auf Europa einzunehmen. Ihre stärkste Waffe: „Hellwakening“, das am 21.10.2011 in Deutschland via Let It Burn Records erscheint.

Der Sound von THE SOUTHERN ORACLE erinnert an Chelesa Grin oder Carnifex. “Hellawakening” kann musikalisch auch nach dem fünften oder sechsten Durchlauf immer noch überzeugen. Das Songwriting ist solide und abwechslungsreich. so könnte es auch durchaus Hörern gefallen, die sich normalerweise nicht mit Blastbeats identifizieren können.
Was ebenfalls positiv auffällt ist die Energie, die THE SOUTHERN ORCACLE transportieren.
Es gibt Releases, die so flach und mau daherkommen und aus dem CD-Player wie ein armes Lüftchen daherwehen - und es gibt Platten, da hast du dieses Gefühl, die Band würde in deinem Kopf einen Track nur für sich spielen.
Auch wenn THE SOUTHERN ORACLE diesen Status nicht ganz erreichen: Man spürt die Leidenschaft, die von den jungen Ungarn ausgeht.
In Track 6 setzt Gründungsmitglied und Gittarist von Darkest Hour Mike Schleibaum THE SOUTHERN ORACLE mit seinem Gastgesangspart ein Denkmal.
„Hellwakening“, der letzte Track des Albums, ist für mich der Beste und Ideenreichste der ganzen Platte. Vor allem der ebenfalls feine Guestpart von TSO-Booker Zoltán Jakab kann wirklich überzeugen.

Mit Hellwakening werden THE SOUTHERN ORACLE bestimmt noch einiges von sich hören lassen. Im Jahr 2011 sind die Ungarn für mich ein Insidertipp, doch in 2-3 Jahren könnten sie durchaus aus diesem Status ausbrechen, sollte ihr Eroberungszug Früchte tragen.
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Metalglory

Deutschland
Author: The Chosen One
Date: 2011-09-25
Rating: 6,5/10

Jetzt haben Let It Burn Records auch ihre Deathcoreband im Roster… THE SOUTHERN ORACLE aus Ungarn tauchen mit einem starken Partner im Rücken und einem gutem Debütalbum vor Brust gerade rechtzeitig auf, um sich zwischen den Platzhirschen wie CARNIFEX und WHITECHAPEL zu positionieren.

HELLWAKENING kommt im schicken Gewand und mit ordentlichem Druck daher und bedient bereits mit dem Opener „Allnighters“ nahezu mit all dem, was das Herz begehrt: blackmetallische Screams, Growls, Gangshouts, Soli, Breakdowns, tonnenschwere Riffs und ein paar Kinderreime. Auf dem ersten „Blick“ ein wenig zuviel, dennoch gleich zu Beginn ein Highlight. Dazu gefallen „I am Cerberus“ und „Fear comes in waves“ mit schweren Breakdowns ebenso wie das durch den ehemaligen BRIDGE TO SOLACE-Sänger unterstützte „Hellwakening“. Ankreiden lassen müssen sich die Jungs von THE SOUTHERN ORACLE, dass sie nicht sonderlich innovativ sind und nichts genrenahes auslassen. Dazu kommen Songs wie „Sineater“ oder „Scarlet & gold“, die eher als eine Art Lückenfüller dienen.

Als Dreingabe zum regulären Release gibt es zwei Demosongs sowie die Debüt MCD der Vorgängerband SLAUGHTER AT THE ENGAGEMENT PARTY. Die Belegschaft war damals dieselbe wie jetzt bei THE SOUTHERN ORACLE und auch der Sound war nicht so weit entfernt von den neuen Songs. Scheinbar wollte man sich von dem alten Namen distanzieren und da hat man sich zwecks Namensfindung einfach ein wenig bei der unendlichen Geschichte umgeschaut…

Das Debüt HELLWAKENING von THE SOUTHERN ORACLE ist mehr als ordentlich geworden und braucht sich hinter den genannten Szenegrößen aus den USA nicht verstecken. Antesten.
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Overall Rating

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ZERO MENTALITY
X (Vinyl EP)

MARATHONMANN
Holzschwert

STORYTELLER
Frontier Spirit
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